Nicht nur große Firmen, sondern auch KMU und Private sind in den Fokus von Kriminellen geraten. Mittlerweile liegt der Spam-Anteil am weltweiten E-Mail-Verkehr bei über 50 %. Öffnen Sie keine E-Mails aus unbekannter Quelle. Löschen Sie alles, was Ihnen ansatzweise suspekt vorkommt und folgen Sie keinen Links. Vertrauenswürdige Dienstleister wie Hoster, Banken, Versicherungen und Ämter werden Sie in wichtigen Angelegenheiten wahrscheinlich nicht über E-Mail kontaktieren. Suchen Sie im Zweifelsfalle die Homepage des Versenders direkt über eine Websuche (z.B. via Google) oder kontaktieren Sie Ihren dortigen Ansprechpartner bei Fragen direkt.
Derzeit sind auch Phishing-Mails im Umlauf, die angeblich von Kabel-TV Lampert kommen sollen. Wir sind nicht der Versender dieser E-Mails. Öffnen Sie keinen enthaltenen Link, antworten Sie nicht und löschen Sie diese E-Mails bitte umgehend.
Was versteht man unter Webmail?
Die Basics von E-Mail und Webmail für Nutzende – kurz und bündig erklärt.
Eigentlich kommt niemand mehr daran vorbei. Für die Bestellung bei Onlineshops, Bankgeschäften und Behördengängen wird sie benötigt: die E-Mail-Adresse. Sie dient als digitales Postfach und hat schon vor vielen Jahren den klassischen Briefverkehr abgelöst. Zeit also, sich nochmals mit den Basics rund um das Thema E-Mail vertraut zu machen.
Das Schöne an einer E-Mail-Adresse ist, dass sie einfach zu bekommen und auf dem Smartphone oder Laptop recht einfach zu verwalten ist. Auf die wichtigsten Fragen rund um Webmail und auf was grundsätzlich beim Umgang mit E-Mails geachtet werden soll, erklären wir in diesem Blogbeitrag.
Was ist der Unterschied zwischen Mail und Webmail?
Der Begriff „Mail“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Post“ – im Grunde genommen also Schreiben und Sendungen, die im Briefkasten landen. Umgangssprachlich hat sich das Wort „Mail“ im Englischen wie auch im deutschen Sprachgebrauch als Kurzform für „E-Mail“ durchgesetzt. Eine E-Mail landet, wie auch sein physisches Gegenstück nach dem Versenden im Postfach. Nur eben digital. Geöffnet werden kann die empfangene E-Mail innerhalb weniger Sekunden über einen Mailclient oder Webmail.
Was ist ein Webmail-Zugang?
Nachdem eine E-Mail empfangen wurde, liegt diese erstmal im Postfach bei einem Dienstleister, dem sogenannten Hoster. Um die digitalen Sendungen öffnen zu können, gibt es nun zwei Wege. Die meisten User verwenden auf ihrem Gerät einen E-Mail-Client zum Empfangen von E-Mails. Das ist ein auf dem Laptop oder Smartphone installiertes Programm bzw. eine App, mit der die E-Mails automatisch abgerufen werden.
Einige User verwenden zum Abrufen ihrer E-Mails das vom Hoster zur Verfügung gestellte Webmail. Das ist eine webbasierte Oberfläche, mit der das Postfach eingesehen und verwaltet werden kann. Um auf diese Weboberfläche zu gelangen, muss über den Internetbrowser (z.B. Chrome, Safari oder Firefox) die Webseite des Hosters geöffnet werden. Hinter einem Login befindet sich dann das virtuelle Postfach der E-Mail-Adresse. Einmal geöffnet, können E-Mails im Posteingang gelesen und neue E-Mails verfasst und versendet werden.
Bei Kabel-TV Lampert erhalten Abonnenten eine E-Mail-Adresse von lampertmail (z.B. dein.name@lampertmail.at). Diese E-Mail-Adresse dient als Empfänger und Versender von Nachrichten sowie zugleich als Benutzername fürs Webmail. Das Passwort wird bei Vertragsbeginn mitgeteilt oder kann ganz einfach über Passwort vergessen zurückgesetzt werden.
Für technisch Interessierte: IMAP oder POP3?
Wer auf dem eigenen Rechner über einen E-Mail-Client sein Postfach einrichten möchte, bekommt anfangs die Frage gestellt, ob mit IMAP oder POP3 eingerichtet werden soll. Es handelt sich dabei um Abfragetechniken und bestimmt, wo die E-Mails gespeichert bleiben sollen.
- POP3: Sämtliche E-Mails (Posteingang, Postausgang und Entwürfe sowie alle weiteren Ordner) werden vom Client heruntergeladen und nur lokal gespeichert.
- IMAP: Alle Ordner mit sämtlichen E-Mails verbleiben auf dem Server des Hosters. Sie werden mit dem E-Mail-Client nur synchronisiert und können gleichzeitig auch über das Webmail eingesehen werden. Diese Methode ist zu empfehlen, wenn Datenverlust durch den Wechsel auf ein neues Endgerät vermieden werden soll. Kleiner Nachteil: Für die Speicherung der E-Mails wird Speicherplatz auf dem Endgerät als auch auf dem Server benötigt.
- SMTP: Diese gesonderte Einstellung wird zum Versenden von E-Mails benötigt.
Lampertmail auf dem eigenen Gerät einrichten - jetzt starten
Wo finde ich mein Webmail-Konto?
Je nachdem, bei welchem Anbieter das Konto eröffnet wurde, gibt es einen separaten Zugang. In den meisten Fällen werden für das Login die E-Mail-Adresse und das Passwort benötigt. Sollte der Anbieter vergessen worden sein, gibt meist die Domain (dein.name@gmail.com) der E-Mail-Adresse einen Hinweis. In der Regel kann der Zugang zum Webmail-Konto über eine Websuche gefunden werden: z.B. mit der Suchanfrage „Webmail gmail“.
Einige bekannte E-Mail-Hoster mit Domainendungen:
- gmail: Google Webmail
- gmx: GMX Webmail
- hotmail: Microsoft Outlook Webmail
- lampertmail: Webmail von Kabel-TV Lampert
Viele Unternehmen verfügen über eigene Webmail-Lösungen für ihre Domain. Falls es sich um eine Firmen-E-Mail handelt, sollte bei Problemen die eigene IT-Abteilung kontaktieren werden.
Was ist Business-Webmail?
Für gewöhnlich bieten Hoster Ihren Businesskunden E-Mail-Hostings an, damit Firmenmails sicher gespeichert und bequem von allen Mitarbeitenden genutzt werden können. Wie im Privatgebrauch gibt es bei Business-Hostings die Möglichkeit, E-Mails über einen Client auf das Endgerät abzurufen oder E-Mails über die Webmail-Oberfläche einzusehen und zu verwalten. Dazu muss die vom Hoster mitgeteilte URL im Browser eingegeben werden, um auf die Anmeldemaske zum firmeneigenen Business-Webmail zu gelangen. Beim Kabel-TV Lampert können Unternehmen aus Vorarlberg leistungsstarke Business Internet-Pakete mit asymmetrischer oder symmetrischer Bandbreite buchen - inklusive 10 E-Mail-Adressen.
Wie kann ich Webmail mit Outlook verbinden?
Zur Synchronisation zwischen E-Mail-Hosting und Client für Empfang und Versand von E-Mails werden die Servereinstellungen des Hosters benötigt. Diese werden bei der Einrichtung des E-Mail-Clients abgefragt und bestehen aus E-Mail-Adresse/Benutzername, Passwort, Kontenart, Serveradresse, Server-Port und Authentifizierungseinstellungen. Nur wenn sämtliche Servereinstellungen und Anmeldedaten korrekt eingegeben wurden, lassen sich E-Mails auf dem Endgerät problemlos senden und empfangen. Moderne E-Mail-Clients wie Outlook oder Thunderbird leiten bequem durch den Einrichtungsprozess. Webmail an sich ist eine Oberfläche, die es ermöglicht, E-Mails online in einem Browser einzusehen und zu versenden, ohne sie auf dem Endgerät zu speichern.
Ein E-Mail-Konto von lampertmail kann mit wenigen Klicks in Outlook eingerichtet werden. Mithilfe der richtigen Servereinstellungen gelingt die Einrichtung innerhalb weniger Minuten.
Fazit: Die Vorteile von Webmail
Eine E-Mail-Adresse zu besitzen ist heutzutage faktisch unverzichtbar. Webmail bietet die Möglichkeit unkompliziert das Postfach zu prüfen und E-Mails direkt über den Browser zu versenden. Wird die Webmail-Oberfläche genutzt, muss die E-Mail-Adresse nicht lokal über einen Client eingerichtet werden. Das ist insbesondere bei Zweitadressen oder wenig genutzten E-Mail-Accounts nützlich, aber auch wenn man E-Mails über ein Gerät verwalten möchte, das einem nicht gehört.
Wer die neusten E-Mails lieber automatisiert und regelmäßig auf dem eigenen Smartphone bzw. Laptop abrufen lassen möchte, ist mit der einmaligen Einrichtung eines E-Mail-Clients womöglich auf Dauer glücklicher.